Wie es mir gefällt: Christopher Wurmdobler

Schauspieler, Schriftsteller, Journalist: Christopher Wurmdobler ist ein Mann der vielen Talente. Mit dem Ensemble Nesterval lotet er die Möglichkeiten des immersiven Theaters aus; als Schriftsteller begeistert er sein Publikum mit den Romanen „Solo“ und „Reset“. Christopher war 20 Jahre lang Stadtleben- und Lifestyle-Journalist beim „Falter“ und hat jedenfalls Stil. Sein aktuelles Buch, „Felix Austria“ aus dem Czernin-Verlag erzählt die Geschichte einer queeren Identitätssuche im langen 20. Jahrhundert von Wien quer über den Atlantik und zurück.

Tapeten, weiße Wände oder Graffiti?

Weiße Wände. Obwohl ich in meiner Küche auch eine Wand schwarz gestrichen habe.

Welches Alltagsobjekt ist für dich perfekt gestaltet?

Die Gießkanne: Kunststoff, zehn Liter, aus dem Baumarkt.

Welche Serie hat den besten Interior-Style?

 Lange Zeit natürlich „Mad Men“ (aber das lag vielleicht auch bloß an Jon Hamm). Derzeit ist es „Beef“.

Welches Designstück aus einem Film ist dir unvergesslich?

Die Wave Motion Machine aus „Diva“ (1981).

Welcher Gegenstand darf in deiner Welches Kleidungsstück sagt am meisten über dich aus?

Die Base Cap. Statt Frisur.

Was ist dein Signature-Accessoire?

Siehe oben.

Wie heißt dein Besteck?

Wie es heißt? Keine Ahnung, irgendwas von Berndorf.

Welches ist das schönste Möbelstück in deiner Wohnung?

Obwohl ich gar nicht so gerne im Bett bin. Mein Bett aus weiß gebeizter Tanne aus Vorarlberg.

Welches Möbelstück würdest du nie weggeben?

Den Küchentisch, gleichzeitig auch mein Arbeitstisch. Ein alter, massiver Werkstatttisch, den die Katzen zum Krallenwetzen benutzen. Irgendwann wird von dem Tisch nichts mehr übrig sein.

Welcher Gegenstand darf in deiner Küche nie fehlen?

 Der Espresso-Kocher von Alessi bzw. vom Büro David Chipperfield. Hab ich in zwei Größen.