Sie ist Schriftstellerin, Journalistin, Autorin. Und eine Fotografin mit einem ganz besonderen Blick für die Schönheit der Menschen. Deshalb sind auch die schönsten vintagerie-Fotos auf dieser Website von ihr. Darüber hinaus ist Ela Angerer eine Frau mit Stil, eine Dame von Welt, eine Kennerin der Künste – wir wollen mehr über ihren Style erfahren.
Welches ist das schönste Möbelstück in deiner Wohnung?
Ein farbloses Plexiglasmöbel auf Rollen aus den frühen 1980er-Jahren. Ich habe es in der vintagerie gesehen und sofort gewusst: Darauf baue ich die gesamte Einrichtung meiner neuen Wohnung auf. Dieses fahrbare Ding ist alles — Sideboard, Bücherregal, Anrichte. Wo immer es steht, macht es alles cooler.
Welches Objekt, das du in der vintagerie gekauft hast, liebst du besonders?
Eine Wandlampe aus den 1960er-Jahren. Peter Lindenberg meinte, sie hing ursprünglich im Foyer eines Kinos. Heute macht sie meine Toilette zu einer Art Nobeldisco.
Welches Möbelstück würdest du nie weggeben?
Das coole Plexiglasregal!
Was war dein letzter Designkauf?
Ein extrem überteuerter Raumduft in einem Flakon aus Murano-Glas.
Welcher Designkauf ging daneben?
Zwölf Champagnerkelche von Lobmeyr. Davon leben heute noch drei. Leider fehlt mir die fachgerechte Handhabe für so filigrane Dinge. Oder das Personal.
Gibt es ein Erbstück, das du besonders schätzt?
Ich habe mich von allen Erbstücken befreit.
Minimalismus oder Maximalismus?
Jahrelang habe ich dem Maximalismus inklusive Sammlerwahn gehuldigt. Heute genieße ich mein streng kuratiertes, minimalistisches Zuhause.
Hast du ein Faible für eine bestimmte Design-Epoche?
1960er- bis 1980er-Jahre. Als Bruch, in geringen Dosen: französisches Empire oder Art déco.
Was hängt bei dir an der Wand?
Lauter tolle Freunde: Bilder von Alexandra Baumgartner, Thomas Draschan und Antony Valerian. Fotografien von Raphael Just und Michael Horowitz.
Welches Kunstwerk hättest du gerne?
Ein Gemälde von Stella Vine.
